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Fragen + Antworten

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Prepaid

Vor der Bestellung eines Prepaidangebots:

Gibt es ein Handy/Smartphone zur Prepaidkarte vom Anbieter?

Leider gibt es bei den Prepaidkarten der Prepaidanbieter kein Handy oder Smartphone zur SIM-Karte mit dazu, so wie man das von Vertragsangeboten kennt. Die Prepaidanbieter können Ihre Angebote auch deshalb so günstig gestalten, da sie die Kosten für ein teures Mobiltelefon oder Smartphone nicht auf 24 Monate finanzieren müssen. Es gibt jedoch einige Anbieter, wie z.B. Congstar, Fonic oder Simply, die günstige Handy´s zu guten und fairen Preisen anbieten. Diese Mobiltelefone sind zwar nicht die neuesten, aber dennoch vollkommen ausreichend. Oftmals entscheidet man sich ja aufgrund der guten Preise und Sparmöglichkeiten für ein Prepaidangebot. Sollte man dennoch ein neues Handy zur Prepaidkarte nutzen wollen, so können wir Ebay oder Amazon empfehlen, da man dort auch neue Handys oder Smartphones zu guten Preisen erhalten kann.

Wieviel Tage Lieferzeit hat die Prepaidkarte?

Die Lieferzeit der Prepaidkarte dauert in der Regel nur wenige Werktage, jedoch sollte man beachten, ob man seine alte Rufnummer vom alten Anbieter zum neuen Anbieter wechselt, denn dann kann es zu einen Tagen Verzögerung kommen.

Wie alt muss ich sein, damit ich eine Prepaidkarte bestellen darf?

Für die Bestellung einer Prepaidkarte oder eines Prepaidangebots muss man mindestens 16 Jahre alt sein.

Ich möchte meine alte Rufnummer mitnehmen, funktionert das?

Bei vielen Prepaidanbietern ist das Problemlos möglich, die alte Rufnummer aus dem alten Vertrag oder von der letzten Prepaidkarte mitzunehmen. Einfach bei der Bestellung mit angeben, aber bitte beachten, dass sich die Lieferzeit der neuen Prepaidkarte um ein paar Tage verzögert. Anbieter, die wir empfehlen können sind z.B. maXXim, McSim, helloMobil oder blau.de. Weitere Anbieter finden Sie in unserem Prepaidvergleich.

Nach der Bestellung eines Prepaidangebots:

Wie lange muss ich warten bis die Prepaidkarte freigeschaltet ist?

Die Freischaltung dauert in der Regel genau so lange, wie bei einem Vertragsangebot. Direkt nach Erhalt der SIM-Karte sollte man die Karte in das Handy oder Smartphone einsetzen. Normalerweise muss man nicht länger als drei-vier Stunden warten, bis man das Angebot und die günstigen Preise nutzen kann.

Ich möchte meine Prepaidkarte aufladen - wie ist das möglich?

Die Aufladung der Prepaidkarte hängt vom Prepaidanbieter ab. Bei vielen Anbietern reicht ein Anruf oder eine SMS und schon wird das Prepaidkonto um den gewünschten Betrag aufgeladen. Bei einigen Anbietern kann man bereits vor der ersten Nutzung der Prepaidkarte angeben, dass man die automatische Aufladung ab einem gewissen Betrag wünscht. Sehr praktisch, wenn man z.B. nur noch zwei Euro auf seiner Prepaidkarte hat und sich diese automatisch um den vorher bestimmten Wunschbetrag auflädt. Das Aufladen über eine Guthabenkarte ist vielen Anbietern ebenfalls noch möglich. Guthabenkarten kann man z.B. bei Tankstellen, Supermärkten oder Banken kaufen.

Ist meine Mailbox kostenlos und kann ich diese abstellen?

Das Abhören der Mailbox ist bei den meisten Anbietern kostenlos. Ebenso kann bei den meisten Anbietern die Mailbox auch abstellen, wenn man diese nicht nutzen möchte. Wichtiger Hinweis: Bei allen E-Plus Anbietern, wie z.B. blau.de und Simyo ist es nicht möglich die Mailbox abzustellen!

Allgemeine Fragen zum Thema Prepaid:

Warum sind die Prepaidangebote so günstig?

Der große Vorteil der Prepaidanbieter liegt eindeutig darin, dass sie keine Filialen, Händler, subventionierten Handys finanzieren müssen und so einen sehr guten günstigen Preis anbieten können. Das Gebührenschema und die Preisstruktur sind bewusst einfach gehalten. Die Prepaidanbieter bieten Ihre Produkte meist nur über das Telefon, Internet und Werbe- oder Kooperationspartner wie z.B. prepaidvergleich.org an.

Was bedeutet Netzintern?

Unter Netzintern versteht man die Anrufe die im gleichen Netz stattfinden. Entscheidet man sich z.B. für das Angebot von Congstar, so telefoniert man ab sofort im Netz von T-Mobile. Ruft man nun einen anderen Congstar Nutzer oder einen T-Mobile Vertragsinhaber an, so telefoniert man Netzintern.

Was bedeutet Netzextern?

Unter Netzextern versteht man die Anrufe die nicht im gleichen Netz stattfinden. Entscheidet man sich z.B. für das Angebot von McSim, so telefoniert man ab sofort im Netz von Vodafone. Ruft man nun einen Freund an, der z.B. mit o2 telefoniert, so telefoniert man Netzextern.

Was versteht man unter Taktung?

Die Taktung ist die Einheit, in der alle Betreiber innerhalb der Branche der Telekommunikation die Abrechnung aufstellen. Hierbei wird auch von einer Zeittaktung gesprochen. Bei der Abrechnung von solchen Telefonaten ziehen die Betreiber oftmals nicht die tatsächliche Dauer einer Verbindung heran. Stattdessen rechnen diese eben in diesen Zeittakten ab. Die dabei verwendete Taktung wirkt sich somit auf die Höhe der Entgelte aus, die wirklich verrechnet werden. Zu welchem Takt der Kunde eines Unternehmens aus dem Bereich der Telekommunikation dabei telefonierte, dann aus einem speziellen Zahlenpaar abgelesen werden. Dieses Zahlenpaar steht bei den Tarifangaben. Hier sagt die erste Zahl aus, wie viele Sekunden bei dem Aufbau eines Gespräches mindestens verrechnet werden. Aus der zweiten Zahl ist ersichtlich, welche Dauer die Taktzyklen in Sekunden besitzen, die direkt auf den ersten Takt folgen.Die Dienstleister aus der Branche der Telekommunikation runden dabei grundsätzlich auf.

Wenn etwa ein Sekundentakt angewendet wird, müssen Sie als Kunde tatsächlich nur die genaue Anzahl an Sekunden zahlen, die Sie telefonierten. Falls hingegen ein 30 – Sekundentakt angewendet wird, muss stets für die angefangenen 30 Sekunden genau so gezahlt werden, als wenn die vollen 30 Sekunden lang telefoniert worden wäre. Einige Betreiber bevorzugen, zunächst einen längeren Taktzyklus anzuwenden, und später im Laufe des Telefonates einen kürzeren Takt zu berechnen.

Was versteht man unter Roaming?

Unter dem Begriff Roaming wird die Nutzung eines fremden Mobilfunknetzes mit dem eigenen Handy bzw. der Sim-Karte verstanden. Dies ist insbesondere bei Aufenthalten im Ausland von großer Bedeutung.

Die deutschen Mobilfunkunternehmen oder Prepaidanbieter haben mit Netzbetreibern aus dem Ausland bestimmte Roaming-Abkommen, die ein problemloses Telefonieren im Ausland ermöglichen. Überquert man nun mit dem Handy die Grenze zu einem bestimmten Land, wird automatisch ein dort ansässiges Netz ausgewählt. Selbst bei älteren Handys funktioniert Roaming vollautomatisch. Das Handy bzw. die Sim-Karte meldet sich automatisch beim fremden Netzbetreiber an. Dies kann man auf dem Display leicht erkennen, wo zumeist der Name des anderen Mobilfunknetzes angezeigt wird. Im Ausland erhält man meistens eine SMS des fremden Netzbetreibers, das häufig über die Roaming-Kosten informiert.

Auch innerhalb eines Landes können die Mobilfunknetze mit dem Roaming-Prinzip wechseln, wenn das eigentliche Mobilfunknetz z.B. an einem bestimmten Ort nicht verfügbar ist. Die Roaming-Kosten für das Ausland kann man sich auf den Internetseiten des eigenen Mobilfunkbetreibers anschauen, wobei sie sich von Land zu Land unterscheiden. Beachten sollte man dabei, dass unterschiedlich hohe Kosten für abgehende bzw. ausgehende Anufe, für SMS oder für Internetnutzung entstehen.

Durch Roaming ist eine weltweite Nutzung des Handys problemlos möglich geworden und so kann man auch in Asien, Amerika und auch in Afrika sein Handy für Telefonate, SMS und sogar Internet nutzen.

Was ist der Unterschied zwischen Prepaid und Postpaid?

Prepaid Tarife erlauben die Nutzung von Mobilfunkdiensten nur im Rahmen eines zuvor eingezahlten Guthabens, während Postpaid Tarife monatlich nachträglich abgerechnet werden. Prepaid Tarife ermöglichen also eine volle Kostenkontrolle. Darüber hinaus besteht aufgrund der Vorauszahlung für die Anbieter kein Inkassorisiko, weswegen sie auf die beim Abschluss eine Postpaid Vertrags übliche Bonitätsprüfung verzichten.
Prepaid Tarife sind im Normalfall monatlich kündbar, während Postpaid Verträge meist eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten aufweisen. Im Gegenzug können Postpaid Kunden oft von stark verbilligten Hardwareangeboten profitieren oder bekommen z.B. einen Surfstick sogar kostenlos gestellt.

Mittlerweile sind alle vom klassischen Postpaid Vertrag bekannten Vertragsmodelle auch in der Prepaid Variante erhältlich. Angeboten werden sowohl Sprach- als auch Datentarife, beides als Flatrate und mit verbrauchsabhängiger Abrechnung. Die früher höheren Gesprächsgebühren der Prepaid Tarife gehören wegen des intensiven Wettbewerbs auf dem Mobilfunkmarkt längst der Vergangenheit an. Teilweise sind Prepaid Tarife heute sogar preiswerter, da sie vorrangig von Mobilfunkdiscountern angeboten werden.

Zwei Einschränkungen weisen einige Prepaid Tarife nach wie vor auf: Zunächst können Leistungen, die nachträglich von Dritten abgerechnet werden, oft nicht in Anspruch genommen werden. Das betrifft sowohl Auslandsgespräche als auch kostenpflichtige Mehrwertdienste. Des Weiteren ermöglichen nicht alle Prepaid Anbieter eine Mitnahme der bisherigen Rufnummer.